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Richtlinien mit Vertrauensgarantie

Richtlinien mit Vertrauensgarantie

Das NCCO-Gütesiegel wird nur an Hersteller vergeben, deren gesamtes Sortiment zu 100 % den NCCO-Richtlinien entspricht. So kann es nicht vorkommen, dass wie beim BDIH oder bei Natrue von einer Firma nur einige Produkte deren Richtlinien entsprechen müssen und unter derselben Marke oder von derselben Firmengruppe auch nichtkonforme oder sogar rein synthetische Produkte vertrieben werden.

Die Garantien

Was ist drin?

NCCO- Produkte bestehen aus pflanzlichen Rohstoffen, die aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA), zertifizierter Wildsammlung (kbA) oder besser (Bioland, Naturland, Demeter) gewonnen werden. Nur wenn der Pflanzenrohstoff nicht in kbA-Qualität erhältlich ist, sind auch Qualitäten aus anderem Anbau zugelassen. Tierische Rohstoffe wie Milch, Honig und Bienenwachs dürfen ebenfalls nur in kbA-Qualität eingesetzt werden.

Die Rohstoffe sind aus Gründen der Transparenz  in
6 NCCO-Gruppen und in der NCCO-Positivliste nach ihren Anwendungsbereichen eingeteilt.

Als Emulgatoren sind einzelne Rohstoffe zugelassen, die durch Hydrolyse, Hydrierung, Veresterung und Sulfatierung von Naturstoffen wie Fetten, Ölen und Wachsen, Sachariden und Proteinen gewonnen werden. Diese Rohstoffe finden Sie in der NCCO-Positivliste unter "Emulgatoren".

Zur Stabilisierung von Pflanzenölen (Schutz vor dem ranzig werden) ist der Einsatz von Vitamin E pflanzlichen Ursprungs erlaubt.

Als Rohstoffe für Shampoos, Duschgele und Badezusätze sind wenige waschaktive Substanzen (Tenside), die komplett biologisch abbaubar sind,  zugelassen. Die zugelassenen Rohstoffe finden Sie in der NCCO-Positivliste unter "Rinse-Off"

Mineralische Stoffe wie Ton, Erden und Salze (Natriumchlorid) sind bedingt zugelassen. Die entsprechenden Stoffe finden Sie in der NCCO-Positivliste unter "Erden & Salze".

Als Wirkstoffe sind nur einzelne Rohstoffe zugelassen. Die zugelassenen Wirkstoffe finden Sie in der NCCO-Positivliste unter "Wirkstoffe".

Als Farbstoffe sind nur einzelne Mineralien zugelassen. Die zugelassenen Farbstoffe finden Sie in der NCCO-Positivliste unter "Farbstoffe".

Hilfsstoffe wie Zitronensäure und Milchsäure sind zugelassen. Die zugelassenen Hilfsstoffe finden Sie in der NCCO-Positivliste unter "Hilfsstoffe".

Die NCCO-Positivliste hat noch eine weitere Besonderheit: Jede Mitgliedsfirma hat ein eigenes Kürzel. Dieses Kürzel finden Sie hinter jedem Rohstoff, den die entsprechende Firma im Einsatz hat.

Wie viel Bio muss drin sein?

Unter der Maxime so viel Bio wie möglich und so wenig andere Substanzen wie nötig, ist die NCCO-Kalkulation ganz einfach:

Wasser und die Stoffe der Positivliste werden bei der Kalkulation nicht berücksichtigt. Vom Rest muss der Anteil an kbA mindestens 90 % betragen.

Was ist nicht drin?

Grundsätzlich nicht zugelassen sind:

§  Konservierungsmittel. Dazu gehören auch die Konservierungsmittel, die von anderen Labels oder Firmen irreführend als „natürlich, naturidentisch oder naturnah“ bezeichnet werden: Benzoesäure, Salicylsäure, Sorbinsäure, Propionsäure und deren Derivate.

§  Radioaktive Bestrahlung.

§  Genmanipulierte Rohstoffe.

§  Organisch-synthetische Rohstoffe

§  Nanotechnologie (Mikropigmente)

§  Synthetische Duftstoffe

§  Ethoxilierte Rohstoffe

§  Mineralöle, Paraffine oder andere Erdölprodukte

§  Silikon

§  Rohstoffe von toten Tieren oder Rohstoffen aus Tierquälerei (z.B. Cochinille, Seidenderivate).

Tierversuche

Es dürfen keine Rohstoffe verwendet werden, für die nach dem 31.12.97 Tierversuche durchgeführt wurden.

Kontrolle

Die Kontrolle der Einhaltung der Richtlinien wird ausschließlich durch akkreditierte Prüfinstitute durchgeführt.

Konventionalstrafen

Bei Zuwiderhandlung gegen die Richtlinien drohen den Mitgliedern hohe Konventionalstrafen.

Übergangsfrist ohne Irreführung

Sollte eine Mitgliedsfirma die Richtlinien derzeit noch nicht für alle Produkte erfüllen, so darf es mit dem Logo nur auf den konformen Produkten werben. Die Übergangsfrist endet am 30.06.2009.